Blog 2021/ 2022


ME-Truck an der Albert-Einstein-Grund- und Realschule plus Ludwigshafen 

vom 21. bis 23. September 2021

 

Der M+E-Info Truck lud auf zwei Etagen mit insgesamt 80m² unsere Schüler*innen der 10. Klassen in Kleingruppen zur Entdeckungsreise durch die Berufe der Metall- und Elektro-Industrie ein. 

An anschaulichen Mitmachstationen war die Technik für die Schüler*innen greifbar und erlebbar. Einblicke in die moderne Industrie 4.0 erhielten sie durch den kollaborativ arbeitenden Roboter Cobot. Gemeinsam mit ihm bauten sie Zahnradgetriebe zusammen. Sie konnten selbst eine CNC-Maschine programmieren und damit ein Werkstück fräsen. Hierzu gab es Aufgabenstellungen und Hintergrundinfos auf Tablets. Auch die neue App „ME-Berufe“, die auch der Vor- und Nachbereitung dient, lernten sie kennen.

Text: Nie, Bilder: Kocy



Tag der Berufs- und Studienorientierung an der Albert-Einstein-Grund- und Realschule plus Ludwigshafen am 22. und 23. September 2021 

 

                                 Berufe-Parcours (GENIEfabrik)

Auch in diesem Schuljahr bestritten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen und die der 9. Klassen (Nachholtermin für das Sj.2020/2021) am Tag der Berufs- und Studienorientierung den Berufe-Parcours, um sich mit vielen Tätigkeiten verschiedener Berufe an 11 Stationen vertraut zu machen und aktiv zu beschäftigen.

Der externe Partner der Schule in der Berufsorientierung, die GENIEfabrik GmbH, übernahm die Durchführung dieses Events.

Hans Rheinnecker, Koordinator der Berufsorientierung, des Praxistages und der Potentialanalysen der GENIEfabrik in Rheinland-Pfalz organisierte diesen Berufe-Parcours seitens der GENIEfabrik und Frau Nielebock, stellv. Schulleiterin, und Herrn Kocyigit, Berufswahlkoordinator, seitens der Albert-Einstein-GRS+. Durchgeführt wurde der Parcours von Mitarbeiter*innen der GENIEfabrik und den Lehrkräften der AE-GRS+.

An weiteren Ständen konnten sich die Teilnehmer auch bei der HWK, vertreten durch Frau Kahl, und der Agentur für Arbeit sowie der Jugendberufsagentur LU, vertreten durch Herrn Kiefer und Frau Weber-Hauser, über deren Angebote, aber auch über Studienmöglichkeiten informieren.

Ein herzliches Dankeschön gilt der BASF/EDUCATION Y (#WirGestaltenSchule) für das Haupt-Sponsoring und der TSG 78 HD für die Spende zur Finanzierung des Berufe-Parcours, welches solch ein Event überhaupt ermöglichte.

Die Chancen der Schüler/-innen mit Berufsreife, aber auch mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sind nach wie vor begrenzt. Dieses begründet sich zum einen in den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes, zum anderen aber auch in einer immer größer werdenden Orientierungslosigkeit der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Anforderungen, Rahmenbedingungen und der Möglichkeiten des Arbeitsmarktes.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, möglichst viele Schülerinnen und Schüler in Ausbildung zu bringen. Hierzu sollen sie Folgendes möglichst früh lernen:

-          sich in der Berufswelt zu orientieren

-          die eigene Persönlichkeit mit ihren Stärken und Schwächen zu erkennen

-          sich erfolgreich zu bewerben

Ein Baustein unseres Berufsorientierungskonzeptes ist der Berufe-Parcours.

Da viele Schüler/innen der 8. Klassen noch nicht wissen in welchem Berufsfeld sie ihr nächstes Praktikum bzw. ihre Ausbildung absolvieren möchten, kann der Berufe-Parcours als Türöffner dienen, um die eigenen Stärken kennen zu lernen. An 15 Stationen erleben die Schüler/innen realistische Situationen diverser Berufsgruppen und können sich ausprobieren.

Hauptziel des Berufe-Parcours ist es, Schüler/innen einen handlungsorientierten Einblick in bis zu 60 Berufe zu geben, indem sie praktische Tätigkeiten durchführen können. Einige Übungen sind teilweise in wenigen Sekunden zu lösen, andere handwerkliche Übungen benötigen bis zu 15 Minuten.

Alle Schüler/innen durchlaufen zeitlich getaktet, in Kleingruppen den Parcours rollierend. Somit gewährleisten wir, dass alle Teilnehmer alle Stationen durchlaufen und sich an jeder Station an 1 – 3 Übungen ausprobieren können.

Von großer Bedeutung ist die Möglichkeit, einen Zugang zu jeweils geschlechtsuntypischen Berufsfeldern zu öffnen. Der Berufe-Parcours wird gendergerecht durchgeführt, deshalb durchlaufen Jungen und Mädchen den Parcours in getrennten Gruppen. Die Erfahrung zeigt, dass sich Mädchen dann vermehrt an technisch orientierte Stationen trauen bzw. Jungen sich nicht von Stationen fernhalten, die eher frauentypischen Berufen zugeschrieben werden.

Die Schüler/innen können beim Schrauben, Tischdecken, Nachbau von Modellen, Wickeln von Puppen, Aufbau von Stromkreisen und vielem mehr entdecken worin ihre persönlichen körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten liegen. Dies soll ihnen u. a. dazu verhelfen, unbekannte Berufsfelder zu entdecken und somit einen Schritt weiter auf dem Weg zum Wunschberuf zu kommen.

Die intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Herausforderungen zeigt sowohl die Stärken als auch die Schwächen auf und kann dazu genutzt werden, gezielter an die Berufsauswahl heranzugehen und somit den Praxistag, hier gehen die Schüler und Schülerinnen ein Jahr lang einen Tag in der Woche in ein Langzeitpraktikum, aber auch das Blockpraktikum, als Vorbereitung auf das spätere Arbeitsleben, intensiver vorzubereiten.                                           

 (Text: Rheinnecker/Nielebock // Bilder: Nielebock)